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...ziehen sehr schnell,viel zu schnell an mir vorüber. am montag geht es wieder hoam, der hias und die sandra sind schon da zum aufgabeln. nur noch 3-mal in meinem pariser bett schlafen...nur noch 3-mal croissants zum frühstück...herrje. aber vorfreude auf dahoam ist doch auch schon groß vorhanden, das von mir gewünschte heimkehrszenario scheint eingetreten zu sein.
letztes wochenende haben sich nochmal zum abschluß die freaks die ehre gegeben, unterstützt von felix und karo. waren sehr schöne vier tage mit zwei highlights: am donnerstag haben wir das schland-spiel gegen portugal in der deutschen botschaft angeschaut! bier&wüaschdl à volonté für 5 euro,riesenleinwand, sehr gute stimmung...ein hoch auf vitamin b. leider wird dieser besuch beim finale nicht möglich sein, da sich die botschaft zur ausrichtung in geschlossener gesellschaft entschieden hat wegen den vielen leuten. aber das eine mal war auf jeden fall super.
am samstag war wie jedes jahr ende juni die fête de la musique angesagt. die fête de la musique breitet sich über das gesamte stadtgebiet aus, laut zeitung waren am abend 500000 menschen auf den beinen und schwirrten durch die capitale. an jedem eck,in jedem café, wirklich überall wurde musiziert. wirklich eine tolle atmosphäre und bei uns leider nicht durchführbar...oder kann man es sich vorstellen dass in einer seitenstrasse in münchen um 2 uhr nachts ein paar hundert leute zu ska-musik tanzen und dass sich hierüber niemand aufregt? ich zumindest nicht...sehr schade,aber das ist ein sehr gutes beispiel für die lässigere mentalität der franzosen. bis 3 uhr waren wir unterwegs und haben das bunte treiben genossen ehe es mit der métro, die an diesem tag die nacht durchfuhr, von montparnasse nach hause ging.
die letzten tage habe ich vor allem dazu genutzt, durch die stadt zu spazieren,metro zu fahren,zu shoppen, fotos zu machen und einfach das flair auf mich wirken zu lassen...dieses flair, welches ich jetzt schon sehr vermisse wenn ich an meinen aufbruch denke. gestern hatte ich zwar mein erstes richtig ärgerliches erlebnis in fast 10 monaten, als wir in einem club bei einer studentenparty waren und zwei türsteher zuerst einen kumpel von mir grundlos überaggressiv angingen(er hat an einem falschen ort geraucht) und danach uns beide, als ich meinem spezl helfen wollte, unter wüsten beschimpfungen und drohungen die club-treppe raufschmissen und körperlich mit würgen und gliedmaßen-tango übermäßig zudringlich wurden. ärgerlich, aber idioten gibts halt auch in paris zuhauf...und diese können mir nicht die laune verderben!
mal schauen was ich morgen und übermorgen noch so mache...am sonntag abend steht auf jeden fall das em-finale an, welches im falle eines schland-sieges mit einem vélib-korso auf den champs-elysées abgeschlossen werden würde,alles schon fest ausgemacht...haha!
einmal werde ich mich noch melden mit meinen schlußwörtern...dann möglicherweise schon aus good old bavaria...  |
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zurück aus montpellier, respektive marseille...war ein unglaubliches langes wochenende. doch der reihe nach: samstag, 19 uhr, treffpunkt am gare de lyon mit dem frechen schweizerling und 19.20 uhr: adieu paris, bonsoir montpellier! nach 3 1/4 stunden fahrt im blitz-tgv in der ersten porno-klasse schwebten wir auch schon in montpellier ein...sehr schön: man steigt aus dem zug und schon weht einem eine mediterrane brise ums naserl...weltklasse! nachdem unser abholservice sich ein wenig verspätet hat und wir schon auf der suche nach einem gemütlichen schließfach waren, gelangten wir doch noch an unseren herbergsort. die daniela, eine ex-mitbewohnerin vom matthias ermöglichte uns bei ihr in der 6er-wg zu nächtigen, sehr freundlich! sachen abgestellt, ab auf den place de la comédie, wo ein gratiskonzert am laufen war...es galt, der region languedoc-roussillon zu huldigen und das tat eine katalanisch singende ragga-kombo. bier gekauft,hingesetzt und zugehört,ein schöner erster abend! unterbrochen von einem seltsamen exzentriker, der uns dramatisch darauf hinwies, dass 'le monde fou' sei...vielen dank dafür. ab diesem zeitpunkt beschlossen wir jedem tag ein motto zu geben...tag 1: 'le monde est fou!'
am nächsten tag wurde dann bei grauem wetter montpellier nach einem feinen frühstück erkundet und so entstand das zweite motto: überall prangte ein großes M...steht das für montpellier? und warum sieht es aus wie das M vom monoprix? oder steht es doch für matthias und es handelt sich um SEINE stadt? fragen über fragen...abends dann fußball schauen,sieg der schweizer bejubeln, einigermaßen früh ins bett denn am nächsten morgen ging es nach...marseille!
8 uhr ausm bett,ab zum bahnhof, denn der tgv wartet ja schließlich nicht! eine stunde fahrt und schon waren wir mitten im zentrum der assl-metropole. zu früher stund entstand bereits das motto des 3.tages: einer unserer abteilgenossen erhob sich nach halt des zuges,öffnete das fenster um festzustellen: 'ca sent de marseille!' und er hat recht...die stadt stinkt wirklich und ist auch wirklich nicht sauber. aber sie besitzt dafür ein ungemeines, schwer zu beschreibendes flair! so streunten wir zunächst richtung alten hafen um dann zu notre-dame-de la garde hinaufzusteigen. diese kirche liegt auf einem hügel mit einem traumhaften blick über die stadt auf das meer...unbeschreiblich,zum glück hab ich viele bilder gemacht. anschließend saugünstiges mittagessen mit amüsement(voulez-vous du weng?)und weiteres flanieren. abschließend haben wir uns noch bei mittlerweile sommerwetter ans meer gesetzt und die füße ins wasser gehalten...super! einfach toll die stadt! um 19.30 uhr ging es dann auch schon wieder müde aber zufrieden back to montpellier. dort wurde bei einem 2 stunden-gewitter das schland-spiel angschaut und mit einem kleinen umtrunk in der wg ging der ereignisreiche tag zu ende.
am nächsten tag zeigte uns die daniela nach ausgiebiger schlafdosis noch ein wenig die stadt...motto des 4.tages: wieder einmal streikten die eisenbahner und während sie durch montpellier zogen, tönte aus den boxen ein echter streikgassenhauer: 'motivés,motivés,soyons motivés!' witzig...
am abend haben wir uns das frankreich-spiel beim public viewing auf dem place de la comédie reingezogen. die italiener erwiesen sich als besser und so war die em für les bleus sehr schnell vorbei. highlight des spiels: der frankreich-trikot tragende autor des blogs wird in der halbzeit von radio sud interviewt...hihi! nach dem spiel ging es zu einer wg-party samt trinkspiel-apéro davor...wahnsinn dieses fest...selten so ein chaos gesehen!
am letzten tag war erholen angesagt sowie ein strandbesuch! endlich war das wetter so wie man es sich am mittelmeer eigentlich vorstellt...und gegen halb 8 war eh schon wieder abschied angesagt. wir flitzten gen capitale und um 23 uhr war ich wieder daheim in meinem traumschloß. alles in allem ein supertrip mit vielen neuen bekannschaften! motto des letzten tages: ein am strand an eine wand urinierender psg-trikotträger wird von seinem kumpel mit diesen worten bedacht: 'putain de parisiens!'
ein sehr gutes schlußwort wie ich finde... |
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yeah yeah,heute abend gehts nach montpellier...1.klasse tgv für 75 euro, mit einem lustigen schweizer im gepäck ab ins schlechte wetter...aber wir werden das beste draus machen und trotzdem nur pornobrille und badehosen mitnehmen. montag sieht unser trip einen abstecher nach marseille vor...da freu ich mich schon besonders drauf.
nach meiner rückkehr sind es dann nur noch 10 tage in paris...sehr schade, aber andererseits freu ich mich doch schon wieder sehr auf daheim. irgendwie also das idealszenario...sich auf daheim freuen aber auch noch gerne da bleiben wollen...so solls sein! programm hab ich noch genug vor mir, die freaks beehren mich nochmal und so wird das wohl eine sehr kurzweilige zeit.
zur zeit befinde ich mich wie wohl die meisten im groben em-fieber! da fernseherlos muss ich mich von einer bar zur anderen bewegen,wirklich sehr anstrengend. von em-stimmung ist hier nicht viel zu spüren, außer wenn schland,portugal oder die holländer spielen! dies liegt wohl vor allem auch am schlechten abschneiden der auch von mir supporteten bleus...aber vielleicht reißens ja gegen italien noch was und kommen doch noch weiter. das schlechte abschneiden war allerdings schon nach unserem besuch des letzten vorbereitungsspiels gegen kolumbien im stade de france abzusehen...trotz der schwachen leistung ein weiteres sportkulturelles highlight mit roger,den zwei matthias und dem bonn.
sonstige highlights der letzten zeit...das manu chao-konzert! es war wahnsinn...15000 menschen in bercy, riesenstimmung! 3,5 stunden hat der mann durchgespielt! da hat sich jeder cent gelohnt und es war ohne übertreibung das beste konzert meines lebens...hab mir auch ein t-shirt gekauft um diesen abend in bester erinnerung zu behalten.
ein rückfall in alte zeiten war der nächstmorgendliche verlust meiner carte bleue. der altersschwache geldautomat bei barbes hatte beschlossen, meine karte aufzufressen...sehr freundlich,danke. nach der ablieferung von patenkind und tante am flughafen cdg folgte deshalb eine muntere schnitzeljagd durch den pariser regen...da kein bankmensch bescheid gewußt hat und ständig neue verantwortliche ins spiel gebracht wurden...waaaaaaah! letztendlich bin ich in der agence am blvd.barbes gelandet und hoffe nun am donnerstag meine karte wieder in empfang nehmen zu können...denn: für geldautomaten ist nicht die bank verantwortlich sondern eine beauftragte technikerfirma, und die kommen nur einmal pro woche...is klar,oder?
soviel für heute...das nächste mal schreib ich hoffentlich mit etwas braunerem teint... |
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...hat heute begonnen. 29 tage noch - 29...28...27...ab jetzt wird die zeit ganz schnell vergehen, zu schnell wie ich befürchte. da heißt es munter sein und die zeit genießen bevor es wieder in den weißwuaschd-alltag geht. einige sachen stehen noch an, die ich hier noch unbedingt erledigen muss!
in den letzten wochen hat sich nicht viel getan, außer dass meine besucherliste wieder mal größer geworden ist(die liste erwartet auch im juni noch einigen zuwachs...) und die zweiwöchige sommerphase durch eine frühling/herbstphase abgelöst wurde. uni ist auch schon vorbei und so bleibt mir in den letzten 4 wochen doch ausreichend zeit die stadt und alles drin und drumherum zu erleben. der stromvertrag ist schon für den 30.6. gekündigt, mein nachmieter war bereits hier und man muss sich beim einkaufen bei manchen sachen bereits überlegen, ob man soviel wirklich noch brauchen kann...seufz...
zu lustigerem: gestern war ich mit dem matthias auf meinem ersten rugbyspiel! stade francais paris gegen olympique castres...fürwahr ein spitzenspiel der französischen top 14-liga. karten wurden bereits im voraus beim fnac zum spottpreis von 7 euro erstanden( nach den schlechten erfahrungen beim letzten psg-spiel, welcher trotzdem den klassenerhalt erzittert hat) und so machte man sich frohen mutes auf zum stade jean bouin, welches im schatten des parc des princes liegt. im stadion angekommen musste man sich allerdings als erprobter fußballfan doch die augen reiben: 1. das stadion war ein besserer sportplatz und die 7 euro-karten erwiesen sich als stehplätze an einem geländer...wer zu spät gekommen ist, musste in der 3. oder 4.reihe stehen. 2. das publikum: stade francais paris ist ein 1997 gegründeter retortenclub, und das merkt man in der zusammensetzung des seltsamen und unfachkundigem publikums. es heißt schon was wenn ich als rugbylaie so etwas merke. 3. die vereinsfarben: rosa! im stadion alles rosa! das outfit der spieler, die torpfosten, die werbetafeln, die fahnen...alles rosa! und das beim männlichsten sport der welt! chabal würde sich wohl weigern das leiberl überzuziehen.
die stimmung war dennoch in ordnung, was auch mit dem 44:15-heimsieg der pariser zusammenhing. highlights am rande: ein junggesellenabschied wurde neben uns im 'block' gefeiert, nach dem spiel stürmte der bräutigam in frauenkostüm das spielfeld. und: ein ferngesteuertes auto, welches auf dem spielfeld herumfuhr um den spielern die halterung für das rugbyei beim penalty zu bringen,selbstverständlich alles in rosa, irgendwie sensationell.
fazit: rugby ist ein unglaublicher toller sport und ich rate jedem der die möglichkeit hat, ein spiel zu besuchen.
weitere highlights der letzten tage: sex&crime, ohne sex: das abholen des besuchs flo&sabrina am gare du nord wurde durch einen herrenlosen koffer und den darausfolgenden bombenalarm mitsamt einer hektischen bahnhofsevakuierung erschwert. aber immerhin weiß ich nun bescheid, wenn eine durchsage auf einem französischen bahnhof irgendetwas von 'code rouge xy' erzählt...dann sollte man die beine in die hand nehmen. irgendwie spannend und unheimlich zugleich, vor allem wenn man am nächsten tag kein wort davon in der zeitung lesen kann...moderne zensur lässt grüßen.
einen tag später hatten wir dann nach einem spätnächtlichem lautstarkem ehestreit sogar die flics direkt im haus. flo&sabrina denken wohl jetzt, dass es bei mir immer so zugehen würde...stimmt aber gar nicht, hab ich alles zur unterhaltung arrangiert 
weiteres kulturprogramm steht schon fest: dienstag gehts zum fußball ins stade de france zu saint-denis, die französische em-generalprobe gegen kolumbien. wir werden eine lustige fünfertruppe stellen, matthias,roger,bonn (aus berlin...hihi), mein besuch mätti und ich...wird sicher lustig!
am 11. endlich das langerwartete manu chao-konzert und am 14. gehts für 5 tage mit dem tgv (1.klasse...harr harr)+matthias nach montpellier und marseille. und dann ist der 30. eh schon nicht mehr weit...aber ich meld mich davor mit sicherheit nochmal, sofern ich als fußballjunkie nicht komplett dem 3-wöchigen em-rausch verfalle...allez les bleus!
servas!
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grüß gott aus paris!
morgen ist es an der zeit einen der faszinierendsten stürmer der neuzeit aus dem parc des princes zu verabschieden. pauleta macht morgen wohl sein letztes heimspiel für den psg...welcher immer noch gegen den abstieg kämpft, wird also auf jeden fall spannend morgen. für den blogautoren eher ungewohnt hat dieser im glauben an die lahmarschigkeit des pariser fußballpublikums keine karten im voraus besorgt, was sich morgen übel rächen könnte, da das spiel scheinbar ausverkauft (guichet fermés) zu sein scheint. trotzdem wird mal zum stadion hingefahren, vielleicht geht ja was auf dem marché noir...und wenn nicht gibts ja auch bars mit fernseher. bei einer niederlage des psg, welche quasi gleichbedeutend mit dem abstieg in die ligue 2 wäre, sollte man schleunigst davonlaufen, da der pariser fan nicht sehr gut mit niederlagen umgehen kann...abgestiegen ist der psg noch nie...könnte brisant werden.
ansonsten gibts nicht viel neues zu berichten, außer dass der sommer da ist! hmmm,das ist ja doch einiges. die tage werden zur zeit fast ausschließlich im freien verbracht...wer den autoren kennt, weiß wie dieser das heiße wetter liebt!
nächste woche ist auch tatsächlich schon die letzte uni-woche...es ist kaum zu glauben...
letztes wochenende war die tante maggi mit den drei nachkömmlingen zu besuch. höhepunkt dieses besuchs war eindeutig der ausflug ins disneyland, welcher den kessen bajuwaren an seinen letzten besuch des themenparks erinnern ließ. damals, 1993, waren allerdings noch nicht soviele osteuropäer und rüpelnde eltern da und die kinder waren irgendwie weniger dick, laut und ungezogen. im gegenzug ließen sich damals aber die verkleideten disneystars öfters blicken. der kühle kommentar der kleinsten der drei(2 jahre alt) beim anblick der spaßbombe goofy ließ allerdings erahnen warum sich donald und mickey zurückhielten: 'da is doch ein mensch unter dem kostüm!' mit soviel scharfsinniger beobachtungsgabe war ich als achtjähriger damals nicht gesegnet...
alles in allem ein sehr schöner tag mit den drei bravsten kindern im ganzen park!
so,soviel für heute...anbei noch ein kleines update der hitliste.
a+
GUAD
pariser parcs (immer noch montsouris, am canal st.martin, buttes chaumont)
see des bois de boulogne
generell: paris im sommer
die neuen öffnungszeiten des haus-und-hof-supermarkts
flan
moules frites beim léon de bruxelles (z.b. neben les halles)
zenith st. petersburg
the gentleman-pub nähe st.michel
mit dem velib nachts durch paris...wie in einem schlechten kitschfilm
am zinc stehen
pont des arts
frühstück an der sacré-coeur
drängelnde kinderwegschubsende englischsprechende russinnen im disneyland auf französisch anpöbeln
partydaumen und -pistole
der nahende aufstieg der zwoaten
NED GUAD
spielplatz im jardin de luxembourg...4,20 euro für kind+erwachsenen! (spielplatz! eintritt!)
5 minuten schaukeln für 2 euro (siehe oben)
métro mit buggy
die 2008-löwen
mit dem velib am tag durch paris...lebensgefährlich
métro und rer im sommer
amüsierdamen im bois de boulogne, die einen am nachmittag nerven
typische sommertouristen
wegen dem sechzig-trikot als marseille-fan angepöbelt werden
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richtig! ich habe es getan...dem von helmut und liese gesponserten museumspass sei dank! ähnlich einer episode in der wilden jugend des korbinian p. anno '97 mit dem facharzt hat jener heute endgültig die qualifikation zur japanischen touri-meisterschaft geschafft. voraussetzung für die qualifikation war die komplette erschöpfung nach jenen verhängnisvollen 48 stunden, diese ist zweifelsohne vorhanden, und eine stattliche anzahl an besichtigten sehenswürdigkeiten. hier nochmal die liste für die statistik: ste.chapelle, conciergerie, invalidendom, armeemuseum, pantheon, hôtel de cluny, les égouts, quai branly, orangerie....kaum zu glauben! hätten nicht erbarmungslose besucherschlangen dem abenteurer einen strich durch die rechnung gemacht...es wäre weltmeisterlich geworden.
momentan genieße ich die unilose zeit...naja, es wäre allerdings ehrlich gesagt übertrieben wenn ich über unmenschliche universitäre belastung klagen würde, aber ich geh noch brav hin. schön langsam grüßt auch der lenz an der seine, was diese fantastische stadt nochmal um ungefähr 2 klassen besser erscheinen lässt. hoffentlich hält sich dieser trend auch noch längere zeit...es wird zeit für den sommer, 7 monate herbst und winter sind endgültig genug!
besuchermäßig haben in der letzten zeit die asiaten+andi, kathrin&max sowie christine&franz die illustre liste erweitert. ich muss ehrlich sagen, trotz dieser hohen besucherzahl, welche mich ungemein ehrt, fällt mir zu jedem besuch mindestens eine lustige geschichte bzw. anekdote ein sodass ich mit freude zurückblicken kann, so soll es sein!
nächstes wochenende geht es zur abwechslung mal wieder in heimische gefilde, da freue ich mich auch schon sehr drauf...sind zwar nur drei tage, aber besser als nix. außerdem wird das meine erste tgv-reise seit 11 jahren, alleine das ist schon vorfreude wert.
leider sind es nur noch knapp zwei monate hier in paris. sehr schade und auch irgendwie traurig wie die zeit vergeht. zwar gibt es zuhause genug gründe, die mich auf eine heimkehr freuen lassen, aber irgendwie habe ich realisiert, dass dieses jahr zu den besten erlebnissen in meinem bisherigen leben zählt und eine ähnliche chance wohl nicht so schnell wiederkommen wird. keine sekunde habe ich meine entscheidung pro paris bereut...und ich rate jedem (studenten ; ) ) zu einer ähnlichen entscheidung! (sofern möglich...)
zum abschluss noch meine kleine hitliste, recht spontan:
GUAD
parc montsouris
biergeschenke aus der heimat
canal st.martin
chimay bleu
salade de chèvre chaud
pedro pauleta
pansen in der rue mouffetard
gibert joseph am boulevard st.michel
merguez
für 75 euro aller/retour 1.klasse nach montpellier und umsonst wohnen
NED SO GUAD
marco polo-reiseführer (die BILD unter den reiseführern)
ratp sûreté
breißn und amerikaner in paris
paris saint-germain
musée d'orsay-schlange
les halles am samstag
die fünf minuten von getafe
heineken
dr.ziffzer & sein fränkischer lakai
à la prochaine! |
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einen wunderschönen guten abend allerseits!
erstmal ein kurzer rückblick auf den schönen monat märz: meinen geburtstag habe ich dieses jahr im schönen hamburg verbracht. ein toller ausflug mit jeder menge spaß und einem furchtbaren fußballspiel. und ich habe sogar etwas gelernt: der ede (fjs seine geister haben ihn selig) hat doch recht ghabt, der flughafen cdg ist wirklich riesengroß,kompliziert und unbezwingbar...vor allem wenn man durch drei terminals hetzen muss weil man nur noch 10 minuten bis zum boarding hat und noch nicht in der sicherheitskontrolle war. transrapid gibts ja da keinen...obwohl ja jetzt...naja...hihi. und: zweimal herbertstrasse auf und ab gehen reicht um einen dialog eines erstklassigen pornofilms auswendig zu können. und: in sachen gaudi,freundlichkeit und hilfsbereitschaft kann sich der gemeine münchner vom nordlicht mehrere scheibletten owatranchieren.
ansonsten...wie gehabt oft besuch gehabt: jakob&tailor, felix&karo, die frau mama, die zwei cousinen genannt kussi&bussi sowie max&beff haben sich in den illustren reigen eingereiht. nach 4 tagen ohne besuch gehts morgen weiter mit den asiaten und dem westphal bua.
in die uni geh ich selbstverständlich auch noch brav, die franzosen sorgen mit haarsträubenden geografie-kenntnissen(frankreich betreffend) und enormen geschichtslücken (auch frankreich betreffend) für kurzweil. es soll ja nicht arrogant klingen, aber von einem deutschen geschichtsstudenten kann man ja schließlich auch erwarten dass dieser weiß wo weimar liegt und wann das deutsche reich proklamiert wurde...
das letzte wochenende zähle ich zu den unterhaltsamsten meines aufenthaltes hier. freitag nachmittag haben wir das schöne wetter genutzt(t-shirt!) und haben den jardin des plantes ausgiebig erkundet sowie der seine beim fließen zugeschaut. abends war ich mit dem palden, einem fotodesignstudenten aus amerika, und dem matthias im nächtlichen paris unterwegs und haben für den palden gute plätze für sein fotoprojekt gesucht. ich habe auch ein paar coole bilder gemacht, wir haben mutig in der öffentlichkeit bier getrunken (oho,und das trotz der letzten episode!) und der abend war echt super mit den beiden...werden wir sicher wiederholen das ganze. ich zitiere zusammenfassend den großen poeten matthias e. aus sankt gallen: 'die stadt ist ein einziges freilichtmuseum!'
am nächsten tag, also dem samstag, waren wir mit einer größeren gruppe im flèche d'or. das ist ein cooler live-music-club mit anschließender dj-unterhaltung, der allerdings noch nicht sooo überlaufen ist, weil in einem nicht so angesagten arrondissement gelegen. dazu kostet der laden auch keinen eintritt! (...diesen bezahlt man allerdings beim konsum in gewisser art und weise nach...) auf jeden fall auch ein gelungener abend!
am sonntag war museumstag, das heißt dass einige städtische museen gratis zu betreten sind. gemeinsam mit dem matthias war ich in der cité de l'architecture, einem relativ jungen museum im trocadéro. war auf jeden fall sehr interessant und ist für architekturstudenten, kunsthistoriker und leute, die sich für städtebau interessieren, sehr zu empfehlen! am abend haben wir uns noch eine pizza geholt und dvd geschaut, sehr gemütlich. noch erwähnenswert: es hat gestern und auch in der nacht darauf tatsächlich geschneit! ein seltsamer kontrast nach dem t-shirt-freitag...
heute mittag hat es weißwüaschd gegeben, wenn auch mit belgischem weißbier, aber da schmeckt der schweizer eh keinen unterschied...ha! anschließend ging es auf die champs-elysées, weil ja heute die olympische flamme durch paris getragen wurde. die aktuellen politischen kontroversen brauche ich ja nicht weiter zu thematisieren, da weiß eh jeder hier lesende bescheid. gut postiert direkt am absperrgitter haben wir das enorme sicherheitspersonal (3000!) sowie die menschenmassen begutachtet und fotografiert. zwischen den chinesischen(!)aufpassern durch ist mir sogar ein foto von der flamme gelungen, da hat sie sogar ausnahmsweise gelodert...
einzelne rangeleien zwischen tibet-aktivisten und seltsamen jubel-chinesen hat es auch gegeben,größtenteils war es aber friedlich. anschließend sind wir nochmal mit der métro zum hôtel de ville gefahren und haben so den fackellauf von unten überholt. auf dem rathausplatz eine riesige menschenmasse, zu 80 prozent pro-tibet-demonstranten die ihren unmut über die chinesische tibet-politik lauthals hinausschrieen oder -pfiffen. irgendwie gruselig wirkte allerdings der haufen jubelnder chinesen mit china- und frankreich-flaggen...welcher auf schritt und tritt vom fernsehen (dem chinesischen zu propagandazwecken?) verfolgt wurde. wenn sich jemand für die fotos interessieren sollte, bitte bescheid sagen.
das soll es für heute gewesen sein...nouvelles in kürze...hoffentlich...
salutations! |
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corpus delicti: 0,25 l apothekerflaschl der marke 'kanterbräu'
tatort: métrostation 'la motte piquet-grenelle'
tatzeit: 3.4.08 20.30 uhr
was war passiert? 
ein fideler schweizer namens matthias und der autor dieses blogeintrags beschlossen, nach einem vorzüglichen nudelauflauf-abendmahl, noch mit einigen anderen lustigen erasmus-gesellen eine bar nahe der rue mouffetard aufzusuchen um dort für einige amüsante stunden zu verweilen. die stimmung war nach diesem festmahl sehr gelöst und man beschloss jeweils eine kleine flasche kanterbräu mit auf die reise zu nehmen um den nudelauflauf in feinen gerstensaft einzulegen. ohne zwischenfälle gelangte man mit der linie 6 vom place trocadéro bis zur station la motte-piquet-grenelle, wo man in die linie 10 richtung gare d'austerlitz umzusteigen hatte. wie in paris üblich war dieses umsteigen mit einem längeren fußmarsch quer durch tunnel über treppen und durchgänge verbunden. die zwei helden wurden immer noch von maître kanter begleitet, jedoch machte sich dieser bei beiden schon ziemlich rar. tief vertieft in ein gespräch über cypress hill, den volkssturm und die schauspielerei des franck ribéry im letzten münchner derby stellten sich plötzlich drei humorlose blauuniformierte gesellen unseren helden in den weg und fuhren diese in scharfem ton barsch an. heimtückisch hatten sich diese hinter einem zeitschriften/tabakkiosk versteckt und schossen gemein um die ecke. energisch und in unverschämtem ton teilten diese mit, was unsere bonvivants nicht wussten: der alkoholkonsum scheint in den pariser verkehrsmitteln verboten zu sein. es muss nicht extra erwähnt werden, dass es trotzdem jeder macht und niemand deswegen zurechtgewiesen wird weshalb die beiden emsigen studenten sehr überrascht und perplex reagierten. m&k mussten ihre eh schon leeren flaschen in den nächsten mülleimer werfen, was alleine ja nicht wild gewesen wäre. vom heimtückischen angriff der schlümpfe überrascht zeigte der autor dem fiesen zwerg mit moustache seinen personalausweis anstatt den fahrausweis und holte sich hierfür schimpfe vom oberlehrer ab. anschließend sprachen die drei exekutivorgane von einer 'mündlichen anhörung' , '50 euro strafe' und ähnlichen drakonischen maßnahmen , und so sahen der eidgenosse und der autor bereits ihre felle in form eines bronzenen kameraden davonschwimmen. plötzlich die frage: 'vous êtes parisiens?' natürlich nicht, du hast doch seinen deutschen perso bereits gesehen, dachte sich der neutrale beobachter. auf die verneinung der frage wurde man dann doch genervt laufengelassen und kam mit einem schrecken davon.
die moral von der geschicht: als maghreb oder gar schwarzer wäre man nicht ungeschoren aus dieser affäre herausgegangen(ausländer bringen ja geld ins land!), man kümmert sich gern um lappalien(es gibt ja kein gesindel,taschendiebe oder ähnliches in der métro...) und die französische ordnungsmacht kann genauso unverschämt, dreist und arrogant sein wie die deutschen spießgesellen. die verkehrsordnung der ratp erwähnt das verbot nämlich mit keiner silbe(nach extra nachforschungen)...und auf dieser ordnung wird sogar das mitführen von megafonen untersagt.
nunja,gelegentlich macht halt auch das laissez-faire pause...
soviel für heute, in kürze mehr aus der letzten zeit... |
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grüß gott beisammen,
die lustige besucherzeit ist angebrochen...das kleine hotel chez kuawé ist nahezu ausgebucht. bis jetzt haben mich schon der ludwig/simon/philipp, der thorsten, stephan&valérie, zeljko&sophie, der hauckelus, lena&karin sowie der bene und die meike beehrt. und die besucherliste ist noch lang...
dieser umstand sorgt dafür,dass ich es mittlerweile perfektioniert habe, einen der-erste-nachmittag-stadtrundgang zu kreieren, bei welchem fast sämtliche erwähnenswerte sehenswürdigkeiten angesteuert werden... kurz, ich freue mich über die besuche und aufgrund der freundlichen und großzügigen mitbringsel in form von bayrischen naturalien mag auch gar kein heimwehgefühl aufkommen. mit dem haucki hab ich einen bemerkenswerten rekord aufgestellt: wir haben in 4 tagen genausoviele fußballstadien von innen gesehen wie kirchen...gut oder?
im gegenteil: letzte woche hab ich feststellen müssen, dass mehr als die hälfte meines aufenthalts bereits vergangen ist...und ich noch ganz schön viel machen muss!die zeit vergeht so rasend schnell,es ist kaum zu fassen. die meisten meiner weggefährten vor ort haben auch bereits den chapeau zum abschied erhoben und so ist die tribal-runde schon erheblich zusammengeschrumpft und die letzte zeit war man vor allem mit abschiedsfeiern und auszugshilfen beschäftigt.für nachschub ist aber bereits gesorgt...mal schaun ob die herren und damen ihre vorgänger aus dem ersten semester adäquat ersetzen können. aber diesbezüglich schauts gut aus...
reisemäßig ist auch einiges los gewesen: neben einem wochenende in brüssel mit tina,mike und julia(danke nochmal für alles!) habe ich es mir nicht nehmen lassen mit dem thalys zu den dfb-pokal-löwen nach aachen mit anschließender übernachtung in köln zu düsen. das wohl unglaublichste spiel der jüngeren vereinsgeschichte hat diesen ausflug zu einem unvergesslichen erlebnis gemacht...fotos gibts nur auf anfrage,da fsk ab 18 nicht vermieden werden konnte...
am montag gehts nach hamburg,passenderweise mein geburtstag, um die löwen auf sankt pauli zu bewundern...ein langer traum von mir! mal schaun wies wird...flug montag um 7 uhr früh(50 euro aller/retour!), übernachtung im ein-sterne-tempel direkt auf der reeperbahn...dienstag abend zurück: könnte lustig werden!
weiters sind ausflüge nach amsterdam und marseille,jeweils mit dem matthias, einem lustigen schweizer aus fribourg und nach london mit den mädels geplant...das reisefieber lässt einfach niemals nach.
freilich,hier in paris ist es immer noch toll und ich genieße die zeit in vollen zügen. mein rat an jeden der noch studiert und es irgendwie einrichten kann: ab ins ausland!
die französische lebensart sowie die lebendige pulsierende stadt gefallen mir ungemein,ich entdecke immer wieder neue seiten, obwohl ich ja bereits seit letztem september hier bin!
zur uni geh ich auch noch ganz brav, prüfungen sind sehr gut gelaufen,allerdings wurde mir aus münchen erörtert, da ich wohl aufgrund der unterschiedlichen studienordnungen nichts anrechnen lassen kann...mal schaun ob ich da noch was rausholen kann.momentan habe ich gerade winterferien...was allerdings aufgrund der schon herrschenden temperaturen blanker hohn ist! so hat es mitte februar bereits t-shirt-tage gegeben und die heizung ist schon lange ausgeschalten...seit ein paar tagen ist es wieder a weng frischer, aber auch nicht weltbewegend.
lustige anekdoten gibts auch zu erzählen...das highlight ausführlicher:
nach einem lustigen kneipenabend mit großer runde im tribal(unsere stammbar, une 'pinte' kanterbräu,ungefähr a hoiwe, für 3 euro...wir werden bereits mit handschlag begrüßt und der chef scheucht gäste weg wenn wir kommen... ) und einem absacker bei der maren (aus düsseldorf) habe ich mich gegen 4 uhr morgens auf den nachhauseweg gemacht. begleitet wurde ich von der birgit, einer mit-erasmuslerin aus eichstätt, die sich verständlicherweise den nächtlichen und nicht ganz so sicheren heimweg sparen wollte, nachdem ich ihr höflichst meine matratze zur übernachtung angeboten hatte. in den hausgang eingetreten witterten wir eindeutig einen komischen geruch...und haben uns in der berauschtheit nichts weiter dabei gedacht. schnell in den aufzug,ab ins bett lautete die devise. jetzt wurde mir klar warum ein aufzug im französischen volksmund gern als 'asso' (abgeleitet von 'ascenseur') bezeichnet wird: tür geht auf,wir beide drin,tür geht zu,der aufzug reagiert nicht auf die etagenwahl und die tür macht er uns auch nicht mehr auf...schon waren wir gefangen. wer schon bei mir zu besuch war, wusste aufgrund der vertrauenserweckenden geräuschen, die das ding so von sich gibt, und der leicht ruckelnden fahrweise dass es irgendwann so kommen musste...aber doch nicht unbedingt um 4 in der früh! schnell wurde die notrufnummer angerufen (ein großer spaß en francais dem menschen am telefon zu erklären was passiert ist) und in einer halben stunde sollte ein techniker uns befreien. mit dem französischen umgang mit absprachen und dem zeitgefühl dieser bereits vertraut war uns klar,dass der herr nicht in einer halben stunde da sein würde. irgendwie lustig und enttäuschend zugleich, dass sich diese männerfantasie doch nicht als sooo lustig herausstellte...allerdings haben wir uns mit singen, fotos machen und erzählen schlechter witze die zeit vertrieben, respekt an die birgit, so lässig reagieren wohl die wenigsten!
nach ungefähr 50 minuten traf tatsächlich der techniker ein...und stand vor verschlossenen türen. zur erklärung: man muss zwei türen passieren um in das haus zu gelangen, die erste ist mit einem code zu öffnen,die zweite mit einem schlüssel,welchen der techniker allerdings nicht besass...harrrrr! nach einer kurzen konversation war er auf einmal wieder weg...da wurde uns doch ein bißchen mulmig zumute,es war nämlich ganz schön kalt und es hat sogar hineingeregnet! der techniker kam nach ungefähr einer viertelstunde wieder und hatte die glorreiche idee, bei irgendwelchen leuten zu klingeln. und siehe da: nach weiteren 20 minuten schlurfte ein älterer herr im schlafrock die treppe hinunter und öffnete dem techniker,welcher uns dann endlich um ca. halb 6 befreien konnte...für seinen treuen dienst habe ich dem alten mann am nächsten tag eine flasche rotwein vorbeigebracht, weil man franzosen damit immer noch ganz dem klischee die meiste freude bereiten kann, was ich auch erreichte. grund für den defekt war übrigens,dass es aufgrund des starken windes in den aufzugschacht, welcher zum teil außerhalb des hauses verläuft(!), hineingeregnet hat...ääääääh,ja.
alles in allem eine sehr lustige anekdote und irgendwie typisch...
das unglückliche derby gegen den fc bäh wurde in einem irisch pub im irischen pay-tv und mit schneider weiße verfolgt. sehr lustig, gemeinsam mit einem anderen sechzger und einem bayernfan,der zu seinem glück ganz nett und vor allem ruhig war. mit fortschreitender dauer des spiel gesellten sich freundliche glatzköpfige englische hools mit underdog-sympathien zu uns, was den bayernfan noch ruhiger und die stimmung stadionmäßig werden ließ. ob von denen einer adam geheißen hat und aus birmingham war? die niederlage konnten diese allerdings auch nicht verhindern, aber sie haben uns nach dem spiel sehr lieb getröstet...(...und schnaps ausgegeben...)
heut abend gehts noch zum matthias moule frites machen...achja,an sowas könnte ich mich gewöhnen!
bis zum nächsten mal, bis dahin allen ois guade! |
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...wieder mal ein lebenszeichen aus paris! nach zwei wochen heimatbesuch über weihnachten und 'netzwerkpflege' bin ich nun wieder in meiner temporären heimat lutetia.
gibt allerdings nicht viel neues zu berichten,außer dass gerade die klausurzeit begonnen hat. die erste war durchaus schon mal erwähnenswert. seminar der französischen außenpolitik im 19.jahrhundert,hört sich langweilig an,ist es aber überhaupt nicht! der dozent kündigt zum 8.januar eine contrôle continu an,was im regelfall einer multiple choice-klausur zum ankreuzen entspricht. deswegen denkt sich der gewiefte student,des würde schon facile hinhauen. beim blätterausteilen allerdings der schock: der herr will zum programm von plombières einen kleinen aufsatz, en francais naturellement. zum glück hab ich mein dictionnaire dabeigehabt...sonst wärs peinlich geworden. irgendwie hab ich dann sogar 2 seiten zustande gebracht,während meine fleißigen mit-kommilitonen aus der grande nation jeweils an die 6-8 seiten hinkleisterten...na toll,sauber blamiert. am nächsten tag hat der findige wissenschaftler das ganze tatsächlich schon korrigiert gehabt...und folgendes merkwürdige szenario spielte sich ab: man wurde mit namen aufgerufen, musste nach vorne kommen und die note wurde lauthals verkündet,allerdings nur die fünf besten arbeiten der 16 kursteilnehmer...und an stelle 4 durfte merkwürdigerweise ich nach vorne. sichtlich amüsiert gratulierte mir der prof zu meinem produkt und den sagenhaft durchschnittlichen neun punkten(von 20!fürwahr keine große leistung...), da zählte wohl der ausländerbonus. um mich herum brachen schlaue emsige französinnen in tränen aus,seltsam,da diese arbeit nur ein sechstel der note ausmacht...naja,mal schaun wies da weitergeht. nächste woche habe ich noch zwei andere klausuren,dann noch eine ende januar und das wars dann schon mit dem ersten semester! die zeit vergeht wirklich sehr schnell, die ersten mit-erasmusler reisen nächste woche sogar schon ab,da bin ich schon froh,ein jahr bleiben zu dürfen.
kulturell ist weiter einiges geboten, das nachtleben kommt nicht zu kurz und wir haben jede menge spaß an unserer zeit in paris. es gibt hier wirklich so viele schöne bars in allen richtungen...aber davon können sich meine besucher ja dann ein eigenes bild machen!
im februar beginnt dann die große zeit der besuche, ich freu mich schon auf die bekannten gesichter, wobei ich allerdings nicht jedes mal mit auf den eiffelturm steigen werde! :) reisemäßig habe ich auch noch einiges vor,nächsten freitag geht es per tgv zur julia nach brüssel übers wochenende,wird sicher auch lustig. bordeaux,strassburg,montpellier und marseille stehen auch noch auf meiner reiseagenda und, wär cool wenns klappt, eine reise im juni an den geliebten atlantik,vielleicht sogar ins baskenland...les prostituées de biarritz 2004 wissen worums geht... ;)
leider gibts es keine anekdoten, die mir jetzt auf anhieb einfallen,es gibt einfach zuviele! alleine die leute, die in diesem riesigen moloch leben und denen man auf der straße,in der métro oder sonst wo begegnet, sind fast jeder für sich eine eigene erzählung wert...und dazu dann noch dieses lebensgefühl der bonvivants und des laisser-faire...faszinierend für sich! ich werde aber beginnen,mir anekdoten aufzuschreiben um dem komödiantischen anspruch dieses blogs besser gerecht zu werden...und bis dahin dauerts sicher nicht nochmal 2 monate!
machts as guad, salutations! |
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salut zusammen!
wieder ist eine woche im schönen paris vergangen. der winter ist zu besuch und treibt mit eisiger kälte sein unwesen, allerdings ohne schnee und dafür mit sonnenschein, hat also durchaus was. seit mittwoch hat man sich mal wieder, als reaktion auf die sozialpolitik des kleinen möchtegern-napoleons, zu einem streik entschlossen. dieses mal soll der streik länger dauern als der letzte und soll umso härter durchgesetzt werden: so fährt kaum eine métro,sbahn oder ein bus und gelegentlich beschließen andere gruppen wie z.b. post,müllabfuhr sich kurzfristig und spontan anzuschließen, es geht zeitweise also gar nichts mehr und das chaos regiert. mittwoch früh wurden rund um paris staus von insgesamt 350 km länge gezählt...wahnsinn. bin gespannt wie lange die streikenden das noch durchhalten, denn schön langsam schwindet auch der rückhalt in der bevölkerung, mal schaun.
das letzte wochenende wurde in der schönen bretagne und der normandie verbracht. mit von der partie waren christoph, philipp, urs und christian. mondän gereist wurde in einem kia ceed, der wirklich nicht schlecht war, und das für 120 euro/4 tage,chapeau! freitag ging es ins rund 350 km entfernte saint-malo und die dortige jugendherberge, welche sich mit 18 euro/nacht auch als ein echtes, frisch renoviertes schnäppchen erwies. nach unserer ankunft gegen 17.30 uhr ging es auch gleich, bewaffnet mit einer bierschachtel (für frankreich-urlauber bekannt!) an den strand mit dem nachfolgenden ziel der auskundschaftung des ortes saint-malo sowie dessen nachtlebens. dort im zentrum angekommen wurde zwar eine pizzeria entdeckt, wo man fürstlich speiste und greisligen billigwein kredenzt bekam, barmäßig herrschte in dieser schönen stadt jedoch mal so richtig tote hose und man musste wirklich lange suchen. plötzlich entdeckten wir eine hübsch anmutende bar mit ansprechender zeitgenössischer musik und entschlossen uns durchgefroren zur einkehr. über die türschwelle getreten verstummte der lärm der gäste wie in der bar in den police academy-filmen...huch,fremde! dem lächeln der gäste nach nahmen wir an, dass wir hier herzlich willkommen wären und setzten uns an einen fünfertisch. wirklich ganz nett...aber wo sind die damen des ortes?und warum zeigt uns der barkeeper unter seinem rosa hemd sein bärenfell? woher plötzlich der eunuchengesang?ja, es handelte sich tatsächlich um das herrenetablissement des kaffs. als wir nach einer stunde und zwei bieren die einzigen gäste außer den zwei barkeepern und deren gspusis waren nahmen wir dann doch reißaus, obwohl die atmosphäre eigentlich ganz lustig war, und verspeisten noch einige biere am strand.
den nächsten tag verbrachten wir am beeindruckenden mont-saint michel und machten eine spazierfahrt an der küste, wirklich sehr schön. abends wurden wir nach einem großen nudeltopf in der herbergseigenen küche gegen 1 uhr sehr unhöflich grundlos aus einer bar geworfen,da man schließen wolle, was allerdings scheinbar nur für uns und die engländer am nebentisch galt, da der rest einfach an der bar stehenblieb. der ort präsentierte sich nicht unbedingt von seiner touristenfreundlichen seite, schon komisch eigentlich.am sonntag ging es noch nach rennes, die hauptstadt der bretagne, welche allerdings einen preis für die schläfrigste großstadt frankreichs oder sogar europas verdient hätte und montags ging es schon wieder zurück in den moloch. fotos zum lustigen trip auf der bekannten seite! (www.picasaweb.google.de/korbinianplatzer)
die restliche woche stand im zeichen der streikbedingten immobilität, doch gestern ein weiteres highlight: der besuch des fußballspiels frankreich-marokko im stadion zu saint-denis stand an. bereits vor wochen hat der findige kuawé die karten zum spottpreis von 10euro besorgt, was sich als hilfreich erwies, da das stadion fix ausverkauft war. begleitet wurde ich von philipp und matthias, einem fußballbegeisterten schweizer. dank eines trotz-streik-shuttleservices gelangten wir sogar per zug und nicht, wie befürchtet, zu fuß zum riesigen stadion in der banlieue.vor dem stadion noch mit bier und merguez (prädikat nordafrikanische feuerwuaschd) gestärkt und rein in den nationaldome. dort wurde unser verdacht, welchen wir bereits am gare du nord äußerten, verstärkt: weit und breit kein franzose zu sehen, nur rote marokkanische fahnen und mit trommeln bestärkter lärm. das spiel war für ein freundschaftsspiel sehr flott, was vor allem am frechen außenseiter marokko lag, während frankreich eher lustlos mit einer b-elf auftrat. beeindruckend neben dem tollen stadion: die stimmung war weltklasse,80000 zuschauer, die marokkanischen zuschauer machten das spiel zu einem heimspiel für marokko (aber auch kein wunder bei ungefähr 60000 marokkanern im stadion!), jeder hackentrick wurde wie ein tor gefeiert, auch wenn der ball dabei verstolpert wurde, hauptsache die hacke war dabei, die spieler wurden gefeiert wie weltmeister.. bei den zwei toren für marokko (endstand übrigens 2:2) hab ich gedacht, das dach fliegt weg. (der beweis: http://www.bladi.net/15458-france-maroc-2-2.html , die drei videos) ein tolles erlebnis, fotos auch auf der bekannten seite!
bis bald, machts as guad! |
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nouvelles de paris...naja, so richtig neues aus paris gibt es gar nicht zu berichten. die uni läuft wie eh und je vor sich hin,außer dass in gewissen kursen schön langsam die zügel angezogen werden. dies stört einen erasmus-studenten allerdings nicht wirklich, da man sich als internationaler botschafter das bunte treiben gemütlich anschauen kann, weil für die fleißigen erasmusler quasi narrenfreiheit herrscht. da kommt man dann schon mal um eine unangenehme satzanalyse rum...hehe. das lachen wird mir allerdings mitte dezember vergehen, da heißts 30 minuten-referat(frei) über den französischen einfluss auf den österreichisch-preußischen krieg, naturellement en francais...hui! heute war allerdings die andere ausländerin vom kurs dran, eine amerikanerin , die hat mir die messlatte glücklicherweise äußerst niedrig gelegt...
ich lerne die stadt immer besser kennen,vor allem dank dem universitären kontakt zu einheimischen, so dass ich mich problemlos von den touristen abgrenzen kann. wenn man "geheim"tipps kennt, lässt es sich auch bedeutend günstiger leben. beispiel: ähnlich wie in italien fährt man immer gut, wenn man in einer bar am tresen bestellt. so kostet z.b ein espresso (frz. un café) in einer brasserie/bar bei mir ums eck am zinc 90 cent, während er auf einem wackligen stuhl an einem dreckigen tisch serviert 2,10 euro kostet! hierbei kommt einem auch der kontakt zu einheimischen zu gute, da man schnell in ein gespräch verwickelt wird.
letzte woche war heimatbesuch angesagt, war eine sehr schöne woche mit allerhand spaß, gaudi und feierei allerorten. 60 hat mit mir im stadion für mich gewonnen, nur der tsv-ebe-hopp sektion 1 macht mir sorgen. das kurze traurige gefühl beim verlassen der heimat ist sehr schnell der wiedersehensvorfreude auf paris gewichen, die woche daheim war also genau das richtige und die heimat lernt man auch erst zu schätzen, wenn man mal länger weg ist!
lange bleibe ich allerdings gar nicht in paris...am freitag in der früh geht es per günstigstem mietauto (peugeot 307, 120 oiro für vier tage, aber vielleicht springt ja wie in toulouse wieder ein 3er-bmw zum selben preis raus...mal schaun...) und mit chris,philipp und urs an bord in die normandie und die östliche bretagne. geschlafen wird in der jugendherberge für 12 euro pro nacht, das könnte ganz lustig werden. auch die zeit danach wird freizeitmäßig ausgiebig genutzt werden: am 16.11. frankreich-marokko im stade de france(ein langer traum von mir, dieses stadion von innen zu sehen), am 17.11. wahrscheinlich zum kanye west ins zénith und anfang dezember für ein wochenende (und ein 60-auswärtsspiel) via köln nach münster und osnabrück. langweilig wird mir also nicht so schnell!
à bientôt, chapeau chapeau, le körbi (so sagt der franzos zu mir) |
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nach einer kleinen aber feinen kunstpause (äääh...ja) gibts mal wieder neues aus paris. eigentlich passiert jeden tag irgendwas berichtenswertes, aber da bin ich dann doch zu faul alles aufzuschreiben!
am 1.oktober hat die uni angefangen, besser gesagt der unterricht am institut catholique, denn ich bin ja auf keiner normalen uni, sondern auf einer privatuni...laaaadiiidaaaa. nach ewigen querelen mit der einschreibung hab ich irgendwann sogar meinen studentenausweis bekommen, geschmückt mit einem hübschem fahndungsfoto. in meine kurse hab ich mich auch schon ganz gut eingelebt, so belege ich z.b. littérature comparée (ähnlich ndl,wers kennt...;)), grammaire francaise , frz.geschichte im 19.jhd. und noch andere schmankerl. verständnis fällt mir manchmal noch schwer, aber es wird schon besser, was auch mit dem kontakt zu den französischen studenten (und -innen) zusammenhängt. nettes detail: die dozenten sprechen die studenten mit vornamen an und beherrschen schon in der zweiten woche nahezu den ganzen kurs, immerhin so 30-50 leute...einzig ein name eines deutschen erasmus-studente sorgt regelmäßig für gelächter und atemberaubende vergewaltigungen meines vornamens...manchmal wünsch ich mir doch, meine eltern hätten mich jörg, bruno oder horst genannt. zu den veranstaltungen kann man sagen, dass die ganz anders ablaufen wie bei uns: viel schulischer, der dozent redet eigentlich die meiste zeit und die studenten schreiben nur mit wie blöd, eher ungewohnt. Erfreulich: es gibt einen eigenen seniorenstudiengang, weshalb man seinen sitzplatz, außer im von asiaten und priesteranwärtern besetzten computerraum, sicher hat.
hab ich mich nicht nur endlich erfolgreich in die uni eingeschrieben, besitze ich nach wochenlangem warten sogar endlich eine bankkarte und eine métrojahreskarte, was beides in dieser stadt gold wert ist.
anfang oktober waren drei herren aus ebe vor ort, wir haben viel unternommen aber auch das laissez-faire nicht vergessen: so säumten z.b. versailles, défilés, tragbares wasser und stockschwule, messerscharfe dichter unseren weg. fotos hierzu finden sich auf der bekannten seite. alles in allem eine höchst gelungene woche!
auch ohne die freakos kommt die gaudi und der kulturelle zeitvertreib nicht zu kurz. so ist mit einigen deutschen,schweizerischen,italienischen und spanischen kommilitonen eine sonntägliche fußballrunde etabliert worden; auf einem bolzplatz im überwiegend von schwarzen mitbürgern bevölkerten viertel am place de la bataille de stalingrad, welche sich, wenn sie sich nicht wie vor 2 wochen geschehen mit eisenstangen malträtieren, immer noch über uns wundern und uns für rugby-wm-touristen halten.
apropos rugby-wm: sehr großes ereignis in paris! am letzten samstag haben die gastgebenden franzosen nach dem hervorragenden sieg gegen die favorisierten neuseeländer gegen die titelverteidigenden engländer im halbfinale gespielt, welches die käsigen rotschöpfe jedoch nach spannendem match und trotz dem menschenfressenden abwehrviech chabal (der ein eigenes lied für die wm gekriegt hat,siehe titel) auf seiten der bleus für sich entscheiden konnten. man muss wissen, dass rugby in frankreich nahezu nationalsport ist, fast wie fußball bei uns. deswegen gab es zu diesem spiel ein public viewing auf dem champ de mars, direkt am eiffelturm, da kann der deutsche eventfan natürlich nicht fehlen und mit ihm kamen laut zeitung noch 69999 andere. stimmung war wirklich beeindruckend und auch nach der niederlage blieb es größtenteils fair, ein paar wenige blöde wollten randalieren, engländer aufmischen und beim mc donalds hamburger klauen, da hat die franzosenpolizei,unterstützt von finsteren mcd-türstehern(!) aber schlagkräftige argumente dagegen verwendet und schon war wieder ruhe. fotos gibt’s auch ein paar sowie ein handyvideo von der marseillaise vor dem spiel, mal schaun ob ich des irgendwie online stellen kann.
zum nachtleben gibt es schon etwas mehr zu berichten, nämlich dass die türsteher irgendwie komischer als bei uns sind, was meiner meinung auch ein bißchen mit ausländerfeindlichkeit zusammenhängt. dissen sind also aus diesem grund und aufgrund der unbezahlbarkeit zu meiden und stattdessen bars aufzusuchen, was eh mehr flair hat und, wenn man die richtigen findet, auch bezahlbar ist. lustig war der letzte donnerstag, als man wie oben kurz angerissen nicht in den club seiner wahl gekommen ist und so mit zwei anderen und mit zwei unterwegs aufgegabelten französischen polizisten um die 30 durch die bars gezogen ist. diese zwei flics haben auf jeden fall erheblich zu diesem gelungenen abend beigetragen, da sie sich nicht nur als fremdenführer durch die bars und spelunken nützlich gemacht haben, sondern auch mit anekdoten für kurzweil sorgten. so weiß ich jetzt alles über die russenmafia in paris, hütchenspielertricks und wo man günstig gefälschte ausweise kriegt,man kann ja nie wissen wann man sowas braucht. auch lustig: die beiden haben am nächsten tag um 7 arbeiten müssen,weshalb sich einer der beiden um ungefähr 4 randvoll zum duschen und um seine dienstwaffe zu holen nach hause verabschiedete, na mahlzeit. seltsamerweise, als ich früh am morgen aus der letzten bar raus bin, war ich fast vor meiner haustür, seltsam wie das gegangen ist.
so, des wars was sich in der letzten zeit so zugetragen hat. neues hoffentlich in kürze sofern ich das noch erleben darf, da ich vorhin in der métro von einem verwirrten clochard mit einer voodoo-puppe verwunschen worden bin, da ich ihm kein kleingeld gegeben habe...ohje,wenn das mal nicht ins auge geht.
fotos auf www.picasaweb.google.de/korbinianplatzer
machts as guad,
habedere et chapeau |
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tatsächlich bin ich hier auf leute gestossen, die die herren aus dem titel kennen,sensationell.
die abgelaufene woche wurde mehr oder weniger aufregend begangen. samstag ein erstes treffen mit den erasmuslern, sehr viele nette , aber auch sehr viele komische leute dabei. der abend wurde größtenteils auf der pont des arts sitzend verbracht, einer holzbrücke über die sääähn wo sich wochenends junges volk, pöbel,gesocks und arabische drogendealer tummeln. auch lustig: zwei fleißige inder , mit einem einkaufswagen bewaffnet , die vergessliche,aber durschtige leute mit dem verkauf von alk zu hühn-preisen bestrafen. dort wurde ich das erste mal opfer eines nepps: ich hab den inder gefragt ,was er für eine apothekerflasche gerstensaft (0,25l) haben wollte. ein seltsames wortgemisch verliess den schlund des inders ,was wohl 2 euro bedeuten sollte. da hab ich mir gedacht, 2 euro, ganz schön viel,der durscht war aber auch groß ,nachdem ich nur 2 dosen heineken dabeigehabt habe. ein blick auf den einkaufswagen, das bier war wenigstens ein kronenbourg, was einem die pappschachtel verriet, und so wurden zähneknirschend 4 euro investiert und zwei biere entgegengenommen. wieder platz nehmend versuchte ich,den obligatorischen drehverschluss zu bezwingen,jedoch ohne erfolg und mit einem blutigen mittelfinger...da verriet mir der erstmalige blick auf das etikett die 'marke' des bieres: es handelte sich um buergerbrau,eine billigste kopie,wahrscheinlich original aus indien,sogar das etikett war dem von kronenbourg nachempfunden...frechheit! a riesendepp der typ,in diesem fall zweifelsohne ich. der abend ging dann doch noch lustig weiter weil das volk mit fortschreitender stunde immer seltsamer wurde und irgendwo doch imme genießbarer alk auftauchte. so ließ die erste schlägerei mehrerer gruppen halbstarker nicht lange auf sich warten. ich hatte mich in der zwischenzeit mit den zwei preußn chris und philipp(hannover) und dem schweizer namens urs (hihi,typ kleiner zintl) ein wenig vom tatort entfernt,weil eine mit-erasmuslerin alkbedingt den preußen doch zu aufdringlich wurde. auf dem weg zur letzten metro (300m) wurde die lustige crew nicht weniger als 3mal zum kauf von rauchbaren drogen gedrängt,was allerdings dankend abgelehnt wurde. in der metro,man teilte den nachhauseweg in den sozialen brennpunkt, wurde in einer art von biervertrag ein fußballmatch für den kommenden tag um 15 uhr auf einem teerbolzplatz am place stalingrad ausgemacht,da die beiden preußen gegenüber in einem wohnheim wohnen. dazu muss man wissen,dass nahezu jeder reiseführer vor dem besuch dieses 19.arrondissements durch weiße bürger warnt...was allerdings eher übertrieben ist. nicht weil ich so stark und mutig bin,sondern weil da halt nichts furchtbares is,viele araber und vor allem schwarze halt,aber ich hab gehört des sollen auch menschen sein. natürlich muss man abends ein bißchen schaun,das ist aber in paris eigentlich überall so,ist halt eine großstadt.
der biervertrag wurde sogar tatsächlich eingehalten und alle 4 mann waren punkt 3 anwesend. erstes amüsement: man hatte keinen ball,also steuerte man einen asi-laden mit allerlei ramsch an um einen ballon zu erstehen.kostenpunkt 3,95(oho!),allerdings behielt erst der vierte ball die luft bei sich.zurück auf dem platz spielte ich mit dem urs zwei bälle hin und her und platt war der ball...wie in einem trickfilm.glücklicherweise fand man im gebüsch einen gut erhaltenen ball,der nun im besitz der gruppe ist. nach ein paar 2 vs.2-spielen war man eigentlich mit der ausdauer ziemlich am ende,als vier schwarze buben,ungefähr 18,aber alle drei meter größer wie wir und um einiges austrainierter und in g-unit-montur, den platz betraten und freundlich nach einem spiel fragten,was man dann ja nicht ablehnen konnte. so ging es,vor zwischenzeitlich ungefähr 30 dunkelhäutigen zuschauern in einem lustigen 4 gegen 4,schwarz gegen weiß. erstaunlicherweise betrug das endresultat nur 8:10 gegen uns,allerdings war die g-unit auch eher damit beschäftigt,uns zu tunneln und zu demütigen. ich kann mir auf die fahne schreiben,immerhin nur 2mal getunnelt worden zu sein und fast alle tore geschossen zu haben,was allerdings damit zusammenhing,dass der torwart der anderen vor allem mit handygesprächen vertieft war... anschließend war der sonntag nur noch liegend zu genießen und mit der pizza à emporter für 8 euro wurde dem nächsten nepp aufgesessen.
teil 2 über uni-einschreibung , versuch des sortir à la boîte, handwerkerfreuden und erasmus-einführungstag gibts morgen, oder wenn mir langweilig ist nachher!
ich hab ein paar wenige bilder auf die bekannte seite geladen
www.picasaweb.google.de/korbinianplatzer
à tout à l'heure, k
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grüß gott beisammen,
mit freude hab ich gestern per internetradio den 'souveränen' sieg meiner löwen gegen die starken paulanskis verfolgen dürfen...allerdings war aufgrund dem haarsträubenden abwehrverhalten und der unverschämten chancenverwertung ein herzinfarkt nicht weit entfernt. ein siegerbierchen hat da schon wieder alles ins lot gebracht.
die woche war vor allem mit organisatorischem krampf verbunden, ich glaub , ich hab aber alles soweit , bis auf den eigenen internetanschluss! so bin ich stolzer (nun endgültiger) kontoinhaber bei der bnp paribas , atomstrombeziehender edf-kunde, die métro-jahreskarte is hoffentlich auch bald da und der ikea paris-nord hat sich eine goldene nase verdient. besonders die verhandlung mit dem stromdandler dürfte einen preis für standup-comedy erhalten , des is auf deutsch schon nicht so lustig und dann auf französisch...(extra-kommentar für den ändi: piss off!) nächste woche schaff ich es dann sogar vielleicht , mir einen eigenen internetanschluss zu beschaffen.
donnerstag hab ich mich mit zwei kommilitoninnen samt zweier freundinnen getroffen , war ganz lustig unterm eiffelturm , aber es is abends leider schon immer saukalt , deswegen wurde auf die erkundung des nachtlebens am selben abend verzichtet. dies wird aber heute abend wohl nachgeholt , auch wenn man im erasmus-rudel auftritt , was eigentlich nicht so mein fall is , mal schauen.
gestern hab ich nach der feier der tabellenführung in einer bar ein bißchen rugby-wm (frankreich-irland 25:3) geschaut , war sehr amüsant , auch wenn mir die regeln immer noch nicht ganz klar sind. ihr dürft mich ab sofort rugby-anja-tanja nennen.
lustige anekdote: gestern wollte ich gegen 2 mit der métro zur avenue jean jaurès fahren, um dort ein formular für meine studentenkarte abzuholen. der weg zur linie 5 führte mich durch das obergeschoss des gare dunh nord , wo mir ein paar umgeschmissene mülleimer, eine eingeschlagene schaufensterscheibe und erhöhte polizeipräsenz auffielen , was allerdings in diesem bahnhof normal ist und so hab ich mir nichts weiter dabei gedacht. heute stand dann in der zeitung(7-zeiler im lokalteil...bei uns wär des überall auf der titelseite!) , dass irgendwelche menschen von der sncf (frz.bahn) seit donnerstag streiken , was jedoch nicht von allen kollegen unterstützt wird , da diese angst um ihren arbeitsplatz haben und deren meinung nach zu oft gestreikt wird , in frankreich ist streik nämlich viel alltäglicher als bei uns. was machen also die nichtstreiker? richtig , sie bewaffnen sich mit steinen und flaschen und verhauen die streiker. kesse unbeteiligte jugendliche sind gleich feuer und flamme und mischen ein bissal mit. dabei wurden dann 11 leute, größtenteils passanten verletzt und ein paar klopper festgenommen. man darf nicht vergessen: halb eins mittag! irgendwie kurios das ganze...ans aufräumen hat um 2 jedenfalls keiner gedacht.
so, jetz wird dann auch in paris die wiesn eröffnet , echtem august-wiesnbier sei dank!
achja, ein paar fotos hab ich auf http://picasaweb.google.de/korbinianplatzer online gestellt!
ein schönes wochenende weiterhin, schöne grüße vom kuawé
p.s. über lange und kurze berichte aus der heimat per email oder studivz oder skype oder wasweißich wär ich sehr erfreut! |
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salut,
jetzt hab ichs doch unverhofft nach paris geschafft...kaum fahrt ma 10 stunden mit dem zug,is man auch schon da. aber der reihe nach...
am samstag um 20 uhr ist es dann endlich richtig hbf münchen gegangen , chauffiert vom bene , sehr freundlich! nach einer kleinen stärkung im burger king ging es auf zum gleis 13 , wo der porno-zug auch schon gewartet hat. herzlich vom chauffeur verabschiedet und rein in den express. dort die erste überraschung: der vom kuawé reservierte sitzplatz befand sich im ausgewiesenen "zugführerabteil" und der zugführer, ein missmutiger ex-zoni , zeigte keinerlei interesse an einer gemeinsamen nacht im abteil sondern verwies den halbstarken in ein anderes, noch leeres abteil. ein junger franose mit dem selben schicksal gesellte sich dazu und aus einem gespräch entwickelte sich zwei halbe bier. erstaunlicherweise stieg in augsburg,ulm und göppingen niemand zu. so keimte die hoffnung auf, dass man die sechs abteilsitze im liegenden zustand nutzen könne und so wie ein könig ausgeruht ankommen würde. stuttgart,pforzheim flogen vorbei und so konnte nur noch karlsruhe der guten nacht und den beiden lustigen reisenden gefährlich werden. zug hält in karlsruhe,niemand steigt zunächst zu. ein breites grinsen macht sich im abteil 23 langsam breit...doch da, die halbe zeigt irritationen wie damals das wasserglas im jurassic park...zwei unaustrainierte junge damen bahnen sich gröhlend und polternd den weg durch das abteil und entern dieses selbstverständlich. aus der traum von der bequemen nacht, der franzos machts richtig und zeigt seinen ärger durch arroganz und seufzen, während der kuawé aus ungeklärten gründen freundlich ist. bereits wenige minuten später beginnt das martyrium: kuawé erfährt die lebensgeschichte der damen und weiß nun,warum man auf dem weg nach monaco ist,urlaub bezahlt von der arbeit,toll! dieser umständ hält die beiden dragoner allerdings nicht davon ab, sich über alles und jeden lauthals zu beschweren. man hat ja 18 euro für die karte (allerdings nicht selbst) gezahlt,da kann man doch wohl ein bißchen service erwarten! und unbequem ist es auch!pfui!
davon abgeschreckt versteckt sich der kuawé hinter seinem mp3-player, doch er wird entdeckt und muss den weg mit der métro zwischen gare de l'est und gare du nord erklären. allerdings nicht nur einmal,sondern viermal. dass zwischen den beiden bahnhöfen nur eine métrostation oder 200 meter luftlinie sind,wird den damen nicht klar und so entscheidet man sich für ein taxi. es bleibt zu hoffen,dass der fiaker einen schönen umweg gewählt hat und den kuawé für die schlaflose nacht gerächt hat.
am bahnhof angekommen gibt es erstmal einen kaffee und dann ging es zu fuß zum gare du nord,um den koffer einzusperren. die eltern,bereits in frankreich urlaubend weilend, würden am nachmittag am campingplatz des bois de boulogne der erste anlaufpunkt sein,da das domizil erst am montag abend bezugsfertig sein würde.
jetzt musste zeit vertrödelt werden, bis um 2 nachmittag. k entschied sich fürs flanieren und sah so eine große menge an sehenswertem an einem vormittag (der lu müsste hier ein déjà-vu haben... ) und fuhr viel mit der lustigen métro. lustig deshalb , da ubahn-fahren in paris oft spannender ist als man glaubt: lustige gaukler im clownskostüm, ein alleinunterhalter mit midi-unterstützung (dragostea din tei performend) und ein trompeter im smoking sorgen stets für kurzweil. auch schön anzusehen: ein penner schläft auf einer vierersitzgruppe in der ubahn(ihr wissts schon,zwei gegen zwei gegenüber) und bedeckt alle vier sitze. bei diesem anblick tut dem stärksten gemüt der rücken weh. weiter amüsant: ein penner, übel riechend (stepping muffler) und mit einem plüschhasi und einer plüschente ausgestattet setzt sich zum kuawé und stellt ihm seine gefiederten bzw.gefellten freunde vor. als diese mich nicht freundlich grüßen,wird der clochard grantig und beschließt, die beiden nun ins bett zu bringen, wünscht dem gesamten métrowagen eine gute nacht und steigt aus. irgendwie putzig.
der abend wurde mit essen auf kosten der parents und rugbyschauen verbracht, die ganze stadt ist aufgrund der wm im rugbyfieber!wär cool,wenn ich noch eine karte ergattern könnte.
es bleibt festzuhalten: paris ist immer noch eine sehr schöne stadt, allerdings mit münchen nicht zu vergleichen:es gibt viel mehr arme leute,dafür wirken fremde (afrikaner,asiaten vor allem) besser integriert als bei uns. der schein kann allerdings auch trügen...
nach der nacht am campingplatz ging es heute direkt in die uni.. dort wurde die anwesenheit festgestellt und der übliche kram erledigt. auf dem sehr schönen kleinen campus traf k auf eine schweizerische erasmus-kommilitonin (siehe ellbows), welche er bereits vom studivz kannte und beschloss, mit dieser gemeinsam zur bnp paribas am gare montparnasse zu gehen um ein konto zu eröffnen. dies ging leichter als erwartet,was wohl auch wegen der älteren beratenden dame so war, die ja immerhin schon mal auf der wiesn war und so auf die vorgeschriebene stromrechnung als wohnungsnachweis (so is des halt bei de wuidn) verzichtete...oooooooooookay.
bis dahin alles gut gelaufen, anschließend wurde nach der zusammenkunft mit den eltern noch der friedhof père lachaise besucht,wo allerhand prominente liegen,z.b. der jim morrison von den doors oder die edith piaf. dort wunderte sich k über den zaun am grab des hippie-rockers, der lonely-planet verriet ihm allerdings,dass dieser aufgestellt wurde nachdem sich zu viele hippies dem tete-a-tete auf dem grab hingegeben hatten...pfui!
anschließend wurde die wohnung ohne probleme vom smarten und sehr netten vermieter entgegengenommen und jetz bin ich halt da,der kühlschrank is voll und ich bin zufrieden,dass bis jetz alles so gut hingehauen hat...soweit bis jetz. richtig lustiges gibts noch nicht zu berichten,dass wird aber wohl noch. fotos kommen noch,entweder hier oder im studivz . als schlußpunkt möchte ich meine trauer darüber ausdrücken,dass ich letzte woche in paris sowohl das tokio-hotel- als auch das lafee-konzert versäumt habe...schade.
bis bald,liebe grüße, da kuawé |
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...am Samstag geht es endlich (oder schon?)los. Während am Sonntag in Paris der Tag irgendwie vergammelt werden muss, kann ich am Montagabend in das neue Domizil einziehen. Mal schaun,wies wird...ich hoffe jedenfalls,dass ich auf dieser Seite regelmäßig ein paar Berichte schreiben und ein paar Fotos draufhauen kann,um euch einen kleinen Einblick in mein Pariser Leben zu geben. Samstag,20.56 Uhr,die Zeit läuft...
Machts as guad soweit,
der Kuawé (noch aus Ramersdorf) |
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